Hundezentrum Kerpen - Ihre Hundeschule in Kerpen-Türnich

Ihre Hundeschule in Kerpen-Türnich

...für ein entspanntes Miteinander

Besuchshund / Schulhund

Der (Schul-) Besuchshund begleitet seinen Menschen zum Arbeitsplatz bzw. in die jeweilige Einrichtung. Die Aufgaben und Wirkungsbereiche des Hundes sind hierbei vielfältig – jedoch ist der Besuchshund ohne therapeutische Ausbildung und somit kein Therapiehund.

Der Hundeführer absolviert bei uns mit seinem Hund eine nachhaltige, stufenweise Ausbildung in Theorie und Praxis.

Danach ist das Team (Mensch und Hund) in der Lage am jeweiligen Einsatzort des Menschen zu agieren: Der Mensch übt lediglich sein/en Beruf/Job/Ehrenamt aus und der Hund fungiert als „Brücke“ zwischen den jeweiligen Menschen.

Der Besuchshund kann in folgenden Einrichtungen/Bereichen eingesetzt werden:

  • Kindergarten
  • Seniorenheim
  • Schule
  • Krankenhaus
  • Kinderheim
  • Pflegeheim
  • Praxis für Physiotherapie
  • Hospiz
  • Arztpraxis
  • Universität
  • weitere soziale/pädagogische Einrichtungen

Folgende Voraussetzungen sollte der angehende Besuchshund mitbringen:

  • Zuverlässiger Grundgehorsam
  • Freundliches Wesen (gegenüber Mensch und Hund)
  • Hohe Frustrationstoleranz
  • gelassene und stressresistente Persönlichkeit (nicht unsicher oder ängstlich)
  • Mindestalter: 12 Monate
  • Körperlich gesund (Nachweis vom Tierarzt erforderlich!)

Bevor wir mit der Ausbildung beginnen, findet ein Eignungstest statt.

Eignungstest

Nicht jeder Hund ist für jede Herausforderung und Aufgabe geeignet.

Ob Ihr Hund den künftigen Herausforderungen eines Besuchshundes gewachsen und dafür geeignet ist, wollen wir während dieses Tests herausfinden.

Ihr Hund wird Reizen ausgesetzt, die für einen Besuchshund alltäglich sein können.

Der Test wird videografiert und dokumentiert.

Aufgaben und Ziele

Der Besuchshund und der Hundeführer können verschiedene Aufgaben erfüllen – je nachdem, welche Ziele Sie als Hundeführer haben:

Wünschen Sie sich einen Begleiter, der während der Arbeitszeit an Ihrer Seite ist oder wollen sie aktiv etwas erreichen?

Welche Möglichkeiten gibt es und was kann ich im Besuchshundedienst erreichen bzw. leisten?

Zunächst einmal kann der Hund ein „Türöffner“ sein. Ob bei alten Menschen im Seniorenheim oder in der Schule, Tiere haben eine andere Ebene, auf der sie die Menschen erreichen. Ein älterer Mensch, der das warme, weiche Fell in seinen Händen fühlt, das Kind, welches durch das Anstupsen mit der kalten Schnauze motiviert wird, oder der kranke Mensch, der mit Spasmen im Bett liegt und den ruhigen Atem des Hundes spürt…das Team (Mensch und Hund) trägt zum Wohlbefinden bei und beeinflusst die Stimmungslage und die Gesundheit positiv.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und nicht immer auf den ersten Blick erkennbar.

Die Aufgabe des Hundeführers dagegen ist sehr klar: Hund und Mensch müssen sich zu jeder Zeit wohlfühlen. Hat der Hund Spaß an der Arbeit, tut es auch den Menschen gut. Wichtig dabei ist, dass Sie Stress und Überforderung beim Hund sowie bei den von Ihnen betreuten Menschen erkennen und verhindern können.

Ganz wichtig: Weder Hund noch Mensch dürfen durch den Besuchshundedienst einen Nachteil erfahren! Der Besuchshundedienst soll eine Motivation für alle Beteiligten sein – für den Hund, die betreuten Menschen und selbstverständlich auch für Sie!

Kosten Eignungstest und Ausbildung

Eignungstest € 80,00

Die Ausbildung gliedert sich wie folgt:

Block 1 (2 Tage) € 240,00
Block 2 (2 Tage) € 240,00
Abschlussprüfung (Theorie und Praxis) € 120,00
Ausbildungskosten (gesamt) € 600,00

Wir arbeiten in den jeweiligen Blöcken mit max. 10 Mensch-Hund-Teams.

Zusätzliche Einzelstunden können nach Bedarf jederzeit flexibel und begleitend zur Ausbildung gebucht werden. Die Kosten hierfür betragen € 49,00 je Stunde. Für einen Termin an einem Wunschort berechnen wir € 69,00 zzgl. Fahrtkosten.

Inhalte

Die Ausbildung zum Besuchs-/Schulhund umfasst u.a. folgende Inhalte:

  • Rechtliche Grundlagen
  • Gesundheit und Hygiene
  • Definition Besuchshund
  • Einsatzgebiete/Einsatzmöglichkeiten
  • Körpersprache des Hundes
  • Lernverhalten des Hundes
  • Auslastung/Beschäftigung
  • Kind und Hund
  • Altenheim/Hospiz/Palliativ

Ausbilder

Die Ausbildung zum Besuchshund wird begleitet von

Verena Kretzer (examinierte Krankenschwester und Hundetrainerin)

Sabrina Heringlehner (staatlich anerkannte Erzieherin und Hundetrainerin).

Verena Kretzer geb. 1981, hat 2003 ihre Ausbildung zur examinierten Krankenschwester abgeschlossen. Ab 2005 arbeitete sie in einer Einrichtung für schwerst-mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche, teilweise mit stationärer Heimbeatmung.

Zum Besuchshundedienst kam sie über ihre Labradorhündin Emma. Vorerst über den ASB und damit im Schulhundedienst, lernte sie die Anfänge des Besuchshundedienst kennen. Zwischenzeitlich besuchten die beiden 2 Schulen für behinderte Kinder, bzw. für Kinder mit Förderbedarf.

2010 bis 2013 absolvierte Verena das Canis Studium und schloss es mit der Zertifizierung der Tierärztekammer Schleswig Holstein erfolgreich ab.

Im Rahmen ihrer Ausbildung setzte Verena sich mehr und mehr mit dem Thema Besuchs-, bzw. Therapiehund auseinander. Emma begleitete Verena fast 5 Jahre therapeutisch mit auf ihre Arbeitsstelle.

Im Vorstand von Tiere in Not Odenwald e.V., in dem Verena fast 6 Jahre tätig war, hat sie in Großgruppen mit vielen verschiedenen Hunde arbeiten und mit ihnen lernen können. Sie hat Einschätzungen geschrieben und hat anderen Menschen mit ihren Hunden helfen können. Seit 2015 ist sie als Dozentin für den deutschen Tierschutzbund tätig.

Seit Oktober 2016 ist sie Teil des Teams im Hundezentrum Kerpen.

Sabrina Heringlehner geb. 1981, hat 1999 ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin abgeschlossen. Ab diesem Zeitpunkt arbeitete sie, bis Oktober 2015, in unterschiedlich altersstrukturierten Kindergartengruppen, des öffentlichen Dienstes.

Da sie das Thema „Kinder lernen mit Hunden“ schon immer interessierte, bildete sie ihren Beagle Ben 2010 zum Besuchshund aus. Von da an kam er, in unregelmäßigen Abständen, erfolgreich in Kindergärten und Schulen zum Einsatz.

Seit 2012 arbeitet sie regelmäßig ehrenamtlich als Agilitytrainer in einem Kölner Hundeverein und betreibt aktiven Hundesport.

Seit Oktober 2015 ist sie Teil des Teams im Hundezentrum Kerpen.

Termine Eignungstest

Eignungstest: 24.09.2017
Eignungstest: 10.12.2017
Eignungstest: 25.02.2018

Termine Ausbildungsgang 1

Block 1: 21.10./22.10.2017
Block 2: 02.12./03.12.2017
Abschlussprüfung: 14.01.2018

Termine Ausbildungsgang 2

Block 1: 17.03./18.03.2018
Block 2: 21.04./22.04.2018
Abschlussprüfung: 03.06.2018

Formulare

Anmeldungen zum Eignungstest sowie zur Ausbildung können ausschließlich mit dem jeweiligen Anmeldeformular auf schriftlichem Wege erfolgen. Bitte ausfüllen, ausdrucken, unterzeichnen und im Original an uns senden. Vielen Dank!

Flyer

zum Download [1.075 KB]